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John Malcom Single Malt

18 Dez

Vor einigen Jahren hatte ich in einem anderen Blog bereits über John Malcom Single Malt geschrieben; einen durchaus ordentlichen Highland Malt, der zu Preisen um die 15€ bei Penny-Markt verkauft wird. Ich war nun länger nicht mehr in einem Penny-Markt und bei den wenigen Besuchen habe ich stets nach “John Malcom” geschaut; jetzt schreibt mir aber ein Kommentator, daß es den Malt wieder gäbe:

zZ gibt es ihn wieder bei Penny – gehört wohl mittlerweile zum Vorweihnachtsangebot.
Ein paar Flaschen werde ich wieder bunkern, bevor er nicht mehr zu haben ist.
Das Preisleistungverhältnis ist genial, er kostet aber inzwischen 16,99€.

Für den Preis kann man den Whisky als “Verbrauchsmalt” für die Feiertage (oder darüber hinaus) bedenkenlos kaufen, wenn sich die Abfüllung nicht seit meiner ersten Begegnung deutlich geändert hat. Bei “John Malcom” handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach nämlich um eine Handelsmarke, es können also vermutlich alle möglichen Whiskies dahinterstecken.

Trotzdem einen Versuch wert, meine ich.

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  1. Chris R.

    24/12/2010 at 23:23

    Habe einen John Malcom aus dem aktuellen Angebot mit \alter Ware\ aus dem vergangenen Jahr verglichen: In den Flaschen ist definitiv der gleiche Whisky drin.

    Die Anmerkung zum genialen Preisleistungverhältnis kann ich nur bestätigen. Deshalb ist dieser Whisky eine Empfehlung wert.

    Mein Tipp: Einfach mal den John Malcom parallel mit einem Macallan Fine Oak 12 verkosten. Ihr werdet staunen!

     
    • Christopher

      24/12/2010 at 23:43

      Ich habe gestern auch mal wieder die Nase in einen aktuellen John Malcom stecken können – ist in Penny-Märkten in NRW in Stückzahlen verfügbar. Nach wie vor ein sehr schöner Malt; die Parallelen zum Macallan sind tatsächlich nicht von der Hand zu weisen. Allerdings ist meiner Meinung nach die Sherrynote der “fine Oak” Macallans im John Malcom nicht so stark vertreten; der nussig-schokoladige Abgang erinnert mich hingegen an Speyside-Whiskies. Weiß allerdings ad hoc nicht, an welche…

       
      • Chris R.

        25/12/2010 at 01:11

        Hmm, dass der Macallan etwas mehr nach Sherry schmeckt als der John Malcom mag sein. Anhand der bei mir vorrätigen Flaschen scheint mir der Unterschied aber eher nur in Nuancen zu liegen – Nuancen, die auch auf unterschiedliche Produktionchargen zurückzuführen sein könnten. Ob zwei Flaschen Macallan immer gleich schmecken, müsste man mal separat testen.

        Wenn man die Geringfügigkeit der Geschmacksunterschiede bedenkt und gegen den Preisunterschied gegenrechnet (John Malcom 17€, Macallan Fine Oak 12: >40€), dann ist der “Kollege Malcom” in meinen Augen ein klarer Kauftipp – zumal die angebenen Nuancenunterschiede aus meiner Sicht eher in die Kategorie “Persönliche Vorlieben” fallen als in die Rubrik “Qualitätsunterschiede”.

        Oder in anderen Worten: Wenn es den Titel “Meistunterschätzter Supermarktwhisky in Deutschland” gäbe, dann bekäme der Herr Malcom meine Stimme.

         
        • Christopher

          27/12/2010 at 16:57

          Richtig, der ist schon ein Guter für den Kurs. Aus Richtung Speyside kommt in Richtung Lidl auch wieder etwas Gutes geflogen – umgelabelter Tamnavulin a.k.a. Ben Bracken für 12,99. Kostet regulär ~20€, wenn ich mich nicht täusche und ist m.E. beide Preise wert.
          Für 12,99 aber absolut unschlagbar. http://www.whiskyguru.de/2010/12/ben-bracken-12yo/

           
          • Chris R.

            28/12/2010 at 22:20

            Was Discounter-Whiskies angeht, bin ich bekennender Penny “John Malcom”-Fan. Qualitativ spielt der Ben Bracken nicht in derselben Liga. Er ist billiger – aber durchaus seinen Preis wert, wenn man für 12,99€ keine Wunder erwartet. Wer 4 € mehr investiert, ist nach meiner Meinung mit dem Penny Whisky besser beraten. Ein wesentlich runderer Geruch und runderer Geschmack: Mehr Eiche, mehr Vanille. Mir gefällt das besser. Ich habe mir einen kleinen John Malcom Vorrat zugelegt.

            In Fussball-Deutsch gesprochen: Der John Malcom klopft an die Tür zu den UEFA-Pokal-Rängen, der Ben Bracken gehört auch noch zur Bundesliga, kann dagegen froh sein, wenn er nicht ins Relegationsspiel gegen einen Zweitligisten muss. Aldis 2010er Blackstone (18 Jahre) ist im Vergleich dazu im gesicherten Mittelfeld daheim – ohne Ambitionen nach oben und ohne Abstiegsgefahr nach unten.

             
        • Christopher

          29/12/2010 at 15:52

          Ich erinnere mich wieder: Ich habe vor Jahren, als ich dieses Posting geschrieben habe: http://www.christopher-kunz.de/archives/135-John-Malcom-Single-Malt-Whisky.html, mal Macallan (10YO und Fine Oak, soweit ich mich erinnere) im direkten Vergleich zu John Malcom getrunken und bin damals zu dem ergebnis gekommen, daß beide *nicht* identisch sind.
          Sollte ich vermutlich nochmal probieren.